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Immobilien
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Fix & Flip  ·  Sachwert NHK2010  ·  Ertragswert  ·  Vergleichswert  ·  Residualwert  ·  Standort-Analyse  ·  ImmoWertV 2021

Fix & Flip · Kurzfrist-Investment · Ankauf → Renovierung → Verkauf

Bewertet kurzfristige Kauf-Renovierung-Verkauf-Projekte. Die zentrale Frage: Ist der Kaufpreis niedrig genug, um nach Renovierung, Nebenkosten und Finanzierungskosten eine ausreichende Rendite zu erzielen? Als Faustregel gelten mind. 20 % Marge auf den Verkaufspreis und ein absoluter Gewinn von ca. 50.000 €. Die Spekulationssteuer (§ 23 EStG) fällt für Privatinvestoren bei Haltedauer unter 10 Jahren an und wird mit dem persönlichen Einkommensteuersatz (nicht 25 % Abgeltungssteuer) berechnet. Ab 3 Objekten in 5 Jahren droht gewerblicher Grundstückshandel mit GewSt-Pflicht.

Kaufpreis & Bundesland
Finanzierung & Eigenkapital
Renovierungskosten & Puffer
Laufende Kosten / Monat
Verkaufspreis festlegen
Gewinn, Rendite & Verhandlungstabelle ablesen
1 · Ankauf
%
%
%
2 · Finanzierung
%
%
%
Mo.

EK = Eigenanteil (nicht finanziert). Für LTV & EK-Rendite.

3 · Renovierung
%
4 · Laufende Kosten / Monat
5 · Verkauf
%
%

Spekulationssteuer §23 EStG: individueller Einkommensteuersatz (14–45 %). Nicht 25 % Abgeltungssteuer — diese gilt hier nicht.

Tipp: Nicht auf runde Zahlen knapp darüber gehen (z.B. 298.000 statt 300.000)

Brutto-Miet-Rendite (für zukünftigen Käufer)
%
%
Kosten-Übersicht
Kaufpreis
+ Nebenkosten Ankauf
= Gesamtkosten Ankauf
Renovierung gesamt
inkl. Sicherheitspuffer
= Gesamtkosten Renovierung
Finanzierungskosten (Zins)
Bearbeitungsgebühr
Laufende Kosten gesamt
= Gesamtkosten Finanzierung
Gesamt-Investitionskosten (GIK)
GIK / m²
Eigenkapitaleinsatz
Fremdkapital (Kredit)
LTV (Fremdkapital / Kaufpreis)
Verkaufspreis
- Verkaufskosten
GEWINN
Marge (Gewinn / VK)
Break-even KP (Ziel 20 % Marge)
VK / m²
Eigenkapitalrendite p.a.
Gesamtkapitalrendite p.a.
Spekulationssteuer §23 EStG
Gewinn nach Spekulationssteuer
Miet-Rendite & Kapitaldienst
Brutto-Rendite (VK)
Kapitaldienst / Monat
bei % Zins + Tilgung
Verhandlungstabelle — Mögliche Kaufpreise & Ergebnisse

Tipp: Min. 20% Marge anstreben. Absoluter Gewinn sollte ca. 50.000 € betragen.

Rabatt Kaufpreis GIK Gewinn Marge
Sachwertverfahren · §§ 21–23 ImmoWertV · NHK 2010

Ermittelt den Verkehrswert über die normierten Herstellungskosten des Gebäudes (NHK 2010) zuzüglich Bodenwert. Standard für eigengenutzte Wohnimmobilien (EFH, ZFH, Doppelhaus) sowie Objekte ohne ausreichende Ertrags- oder Vergleichsdaten. Der Sachwertfaktor (regionaler Marktanpassungsfaktor) wird vom zuständigen Gutachterausschuss veröffentlicht und passt den technischen Sachwert an das Marktpreisniveau an. Der Baupreisindex (÷ 100) aktualisiert die NHK-2010-Werte auf das aktuelle Kostenniveau.

Standardstufe 1–5 wählen
BGF & Korrekturfaktoren eingeben
Baujahr & GND → Altersminderung
Bodenwert (BRW × Grundstücksgröße)
Sachwertfaktor vom Gutachterausschuss
BOG-Anpassungen & Beleihungswert ablesen
Gebäude · Standardstufe
NHK2010 Standardstufe (1 = einfach → 5 = stark gehoben)

Baupreisindex (Stat. Bundesamt, GP09-41): 2010=100 → 2025 ca. 195. Als Faktor: 1,95. Quelle: destatis.de → Tabelle 61261-0003.

Alterswertminderung
J.
J.

Positive Werte verlängern die Restnutzungsdauer (durch Modernisierung)

Weitere Herstellungskosten
%
Bodenwert
€/m²
€/m²
Sachwertfaktor & BOG-Anpassungen

Regionaler Marktanpassungsfaktor (Gutachterausschuss)

Sachwertermittlung (NHK2010, BPI-indexiert)
Standardstufe 3
Kostenkennwert (2010)
× Korrekturfaktoren
× Baupreisindex
= Maßgeb. Kostenkennwert
× BGF
= Herstellungskosten Gebäude
Gebäudealter
RND (Restnutzungsdauer)
Lineare Altersminderung
= HK nach Altersminderung
+ Garagen / Carports
+ Außenanlagen (nach AWM)
= Vorläufiger Sachwert
× Sachwertfaktor
= Marktangepasster Sachwert
Bodenrichtwert
× Grundstücksgröße
= Bodenwert
+/− BOG gesamt
SACHWERT
Sachwert / m² BGF
Beleihungsauslauf %
Beleihungswert (Bankwert)
Max. Blankoanteil
Instandhaltungsrücklage p.a.
Instandhaltungsrücklage / Mo.

Peters'sche Formel: HK × 1,5% p.a. ÷ 12 Monate

Bauteilwägung NHK2010
Bauteil Wägung
Außenwände23%
Dächer15%
Außentüren, Fenster11%
Innenwände, Türen11%
Decken, Treppen11%
Fußböden5%
Sanitär9%
Heizung9%
Sonstige Technik6%
Ertragswertverfahren · §§ 17–20 ImmoWertV · Renditeobjekte

Standardverfahren für Mietwohnhäuser, Gewerbe und gemischt genutzte Objekte. Der Wert ergibt sich aus dem kapitalisierten Jahresreinertrag (JRE abzüglich Bewirtschaftungskosten) multipliziert mit dem Vervielfältiger (Barwertfaktor über die Restnutzungsdauer) plus Bodenwert. Liegenschaftszinssatz und Vervielfältiger werden vom regionalen Gutachterausschuss veröffentlicht — typisch: Wohnen 2–4 %, Büro 4–6 %, Handel 5–7 %. Der DSCR (Debt Service Coverage Ratio) zeigt die Bankfähigkeit: ≥ 1,25 = bankfähig.

Nettomiete/m² & Wohnfläche
Bewirtschaftungskosten (%) eintragen
Bodenwert & Liegenschaftszins
Restnutzungsdauer & BOG
Finanzierungskennzahlen für Bankcheck
Ertragswert, KPF, DSCR & C-o-C ablesen
Jahresrohertrag
€/m²
%
Bewirtschaftungskosten
%
%
%
€/J.
%

Typisch: Verwaltung 3%, Instandhaltung 1,5%, Mietausfall 2%, Versicherungen 0,2%

Bodenwert
%

Liegenschaftszinssatz: Vom Gutachterausschuss veröffentlicht (Wohnen i.d.R. 2–5%)

Restnutzungsdauer & Anpassungen
J.
BOG-Anpassungen
Finanzierungskennzahlen (Bankperspektive)
%
%
%

DSCR ≥ 1,25 = bankfähig · Cash-on-Cash = (JRein − Kapitaldienst) ÷ EK

Ertragswertermittlung
Jahresrohertrag
− Bewirtschaftungskosten gesamt
  davon Verwaltung
  davon Instandhaltung
  davon Mietausfallwagnis
Grundsteuer
  davon Versicherungen
= Jahresreinertrag
Bodenwert
× Liegenschaftszinssatz
= Bodenwertverzinsung
= Gebäudereinertrag
Restnutzungsdauer
Liegenschaftszinssatz
= Vervielfältiger
Gebäudeertragswert
+ Bodenwert
+/− BOG
ERTRAGSWERT
Brutto-Rendite
Netto-Rendite (nach BWK)
Kaufpreisfaktor (KPF / Vielfaches)
DSCR (Kapitaldienstdeckung)
Cash-on-Cash-Rendite (EK)
Beleihungswert (EW × BLA)
Vervielfältiger-Referenz
RND 2,5% 3,5% 5,0%
Vergleichswertverfahren · §§ 15–16 ImmoWertV · Marktvergleich

Direkter Marktvergleich mit 3–4 tatsächlich veräußerten Vergleichsobjekten ähnlicher Art, Lage und Größe. Die genaueste Methode bei ausreichender Datenlage — Standard für Eigentumswohnungen und unbebaute Grundstücke. Korrekturfaktoren gleichen Unterschiede in Lage, Baujahr, Ausstattung und Größe aus. Wichtig: Ein positiver Korrekturfaktor bedeutet, das Vergleichsobjekt ist in diesem Merkmal schlechter als das Bewertungsobjekt → Aufschlag auf den Vergleichspreis nötig. Ein negativer Faktor bedeutet, es ist besser → Abschlag. Gewichtung aller Objekte sollte 100 % ergeben. Obj. 4 ist optional (Gewichtung 0 = inaktiv). Bei Angebotspreisen empfiehlt sich ein Abschlag von 5–10 % gegenüber tatsächlichen Transaktionspreisen (Angebotspreiseffekt).

Wohnfläche des Bewertungsobjekts
Kaufpreis & Fläche je Vergleichsobj.
Korrekturfaktoren je Merkmal (%, +/−)
Gewichtung vergeben (Summe = 100 %)
BOG-Anpassungen
Vergleichswert & Angebotskorridor ablesen
Das zu bewertende Objekt
1 · Vergleichsobjekt

+ Korrektur: Vergleichsobj. schlechter als Objekt · − Korrektur: besser

%
%
%
%
%
2 · Vergleichsobjekt
%
%
%
%
%
3 · Vergleichsobjekt
%
%
%
%
%
4 · Vergleichsobjekt (Gewichtung 0 = inaktiv)
%
%
%
%
%
BOG — Besondere Objektmerkmale
Vergleichswertermittlung
Obj. 1: Kaufpreis /m²
Obj. 1: Korrekturfaktor ges.
Obj. 1: Adj. Preis /m²
Obj. 2: Kaufpreis /m²
Obj. 2: Korrekturfaktor ges.
Obj. 2: Adj. Preis /m²
Obj. 3: Kaufpreis /m²
Obj. 3: Korrekturfaktor ges.
Obj. 3: Adj. Preis /m²
Obj. 4: Kaufpreis /m²
Obj. 4: Korrekturfaktor ges.
Obj. 4: Adj. Preis /m²
Gew. Ø Vergleichspreis /m²
× Wohnfläche Objekt
= Vorläufiger Vergleichswert
+/− BOG
VERGLEICHSWERT
Vergleichswert /m²
Gewichtung gesamt
Max. Spread der Vergleichsobj.
Angebotspreis-Korridor (±5 %)
Korrekturrichtwerte (Orientierung)
Merkmal Richtwert
Lage (je Stufe)± 5–8 %
Baujahr / Zustand (je 10 J.)± 2–4 %
Ausstattung (je Stufe)± 3–5 %
Stockwerk (je Etage, ETW)± 1–3 %
Größe (je 10 m² Abweichung)± 1–2 %
Balkon / Terrasse+ 2–5 %
Garage / Stellplatz+ 1–3 %
Standort-Analyse · Bodenrichtwert (BORIS-D) · Marktpreise · Grundstücksdaten (LGL BW)

Geben Sie eine Adresse ein, um den Bodenrichtwert (BORIS-D, bundesweit), regionale Marktpreise sowie Lage-Kennzahlen abzurufen. Für Adressen in Baden-Württemberg wird die Grundstücksgröße automatisch aus dem amtlichen Liegenschaftskataster (LGL BW) geladen. Alle Werte können direkt in die anderen Rechenmodule übernommen werden.

Adresse eingeben & analysieren
BRW & Marktpreise werden geladen
Grundstücksgröße automatisch (BW) oder manuell
Werte in anderen Rechner übernehmen
Standortsuche
Residualwertverfahren · Projektentwicklung · Bauträger

Rückrechnung des maximal zahlbaren Grundstückspreises für Bauträger und Projektentwickler. Ausgangspunkt ist der erzielbare Verkaufserlös (GVE) aus der Marktanalyse — abzüglich aller Projektkosten (Baukosten, BNK, Bauzeitzinsen, Vermarktung) und des Projektentwicklergewinns (PEG) ergibt sich der Residualwert als maximaler Grundstückspreis vor Nebenkosten. Die Ankauf-Nebenkosten (GrESt, Notar, Makler) werden zusätzlich berücksichtigt. Typischer PEG: 15–25 % des GVE. Bauzeitzinsen werden auf das durchschnittlich eingesetzte Kapital (½ × fin. GBK) berechnet.

GVE aus Marktanalyse festlegen
BGF & Wohnfläche (Effizienzgrad)
Baukosten/m² BGF & BNK (%)
Bauzeit & Finanzierungskonditionen
Vermarktungskosten & Grundstücks-NK
PEG-Ansatz → Residualwert ablesen
1 · Projektdaten
Mo.
2 · Baukosten
%

BNK: Architekt, Planung, Genehmigung, Bauleitung (typisch 15–20 %)

% GBK

HOAI-Leistungsphasen 1–9: typisch 10–15 % der Gesamtbaukosten (inkl. Architektur, Tragwerksplanung, TGA)

3 · Baufinanzierung
%
%

Bauzeitzinsen = ½ × fin. Gesamtbaukosten × Zinssatz × (Bauzeit ÷ 12)

4 · Vermarktung & Grundstücksankauf
%
%
%
%
5 · Projektentwicklergewinn (PEG)
%

Typisch 15–25 % für Bauträger / Projektentwickler (auf Verkaufserlös)

Residualwertermittlung
Verkaufserlös gesamt (GVE)
GVE / m² Wohnfläche
Baukosten (BGF × Kostenkennwert)
+ BNK (Baunebenkosten)
+ Außenanlagen
Planungs- & Genehmigungskosten
= Gesamtbaukosten
Bauzeitzinsen
Vermarktungskosten
Projektentwicklergewinn (PEG)
= Summe aller Abzüge
RESIDUALWERT (Grundstücksbudget inkl. Ankauf-NK)
Residualwert / m² Wohnfläche
Residualwert / m² BGF
Max. Kaufpreis Grundstück (vor NK)
Nebenkosten Grundstücksankauf

Max. KP = Residualwert ÷ (1 + GrESt + Notar + Makler Ankauf)

Gesamtkosten Projekt
ROI (PEG / Gesamtkosten)
Orientierungswerte Residualwert
Kostenart Typisch
Baukosten EFH / MFH (BGF)1.800–2.500 €/m²
Baunebenkosten (BNK)15–20 % der BK
Bauzeitzinsen (∅ einges. Kap.)4–6 % p.a.
Vermarktungskosten3–5 % des GVE
PEG (Projektentwicklergewinn)15–25 % des GVE
Residualwert (Grundstück)10–30 % des GVE
Liegenschaftszins Wohnen2–5 %
Liegenschaftszins Büro/Handel4–7 %
PEG-Sensitivitätsanalyse — Residualwert bei verschiedenen Entwicklergewinnen

Zeigt, wie sich der maximale Grundstückskaufpreis bei unterschiedlichen Projektkostenstrategien und PEG-Ansätzen verändert. Typischer PEG-Bereich: 15–25 % des GVE.

PEG PEG (€) Residualwert Max. KP (vor NK) Bewertung
Rechtlicher Hinweis & Haftungsausschluss

Die in diesem Rechner ermittelten Ergebnisse, Kennzahlen und Bewertungsindikationen dienen ausschließlich der unverbindlichen Orientierung. Sie ersetzen in keiner Weise eine qualifizierte fachkundige Beratung durch einen zugelassenen Sachverständigen, Steuerberater, Notar oder Immobilienmakler. Die Berechnungen basieren ausschließlich auf den nutzerseits eingegebenen Daten und vereinfachten Kalkulationsmodellen; eine vollständige rechtliche, steuerliche, bautechnische oder wirtschaftliche Due-Diligence-Prüfung ist nicht Gegenstand dieser Berechnungen.

Alle ausgewiesenen Werte — einschließlich Renditeprognosen, Bewertungsindikationen, Finanzierungskennzahlen und Residualwerte — werden ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität bereitgestellt. Marktpreisveränderungen, individuelle Objekteigenschaften, baurechtliche Gegebenheiten sowie steuerliche Besonderheiten des Einzelfalls finden in dieser Kalkulation keine Berücksichtigung. Der Anbieter übernimmt für Entscheidungen, die auf Grundlage dieser Berechnungen getroffen werden, keinerlei Haftung.

Für eine fundierte und rechtssichere Bewertung Ihrer Immobilie empfehlen wir Ihnen ausdrücklich, einen qualifizierten Immobilienmakler hinzuzuziehen. Norbert Hanfstein und das Team von MOONWORK Consulting stehen Ihnen gerne für eine professionelle Marktanalyse, individuelle Bewertungsberatung sowie die gesamte Transaktionsbegleitung zur Verfügung — von der ersten Besichtigung bis zur notariellen Beurkundung.